Mikrokredite waren mal ein Allheilmittel – was sind sie jetzt? Fragte mich das factory-Magazin.

Ein Pro-Kontra!

Mikrokredite sind immer für eine hitzige Debatte gut – Allheilmittel oder neoliberale Ausbeutung? Um die Debatte voranzubringen (oder zumindest zusammenzufassen) hat das “factory Magazin” für nachhaltiges Wirtschaften Christa Wichterich und mich geben, jeweils einen Pro und einen Kontra-Beitrag zu schreiben:

Weil ich auch keinen “Jubel-Beitrag” geschrieben habe, sind wir wohl im Endeffekt doch recht nah beieinander.

Die Krise in Andhra-Pradesh

Eine Anmerkung zum Kontra-Artikel habe ich doch: Die Krise in Andhra-Pradesh hat viele Ursachen. Aber eine zentrale war die Aufforderung von Oppositionspolitikern an Mikrokredit-Kunden, ihre Kredite nicht mehr zu bedienen. Dies kann man als “Nothilfe” für die Armen sehen – oder als populistischen Aufruf zum Vertragsbruch und dem Versuch, privatwirtschaftliche Initiative in der Armutsbekämpfung und damit einen “Konkurrenten” für die eigenen (korruptions-anfälligen) Programme zu beseitigen.

Mehr lesen!

Wer Bücher mag, ist wohl mit The Economics of Microfinance von Beatriz Armendáriz und Jonathan Morduch gut bedient. Portfolios of the Poor, von Daryl Collins, Jonathan Morduch, Stuart Rutherford und Orlando Ruthen, bietet sich demjenigen an, der mehr über das Geldmanagement der Armen erfahren möchte.

Kommentare – Pro und Kontra – natürlich gerne unten!

 

 

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2 Responses to Mikrofinanz – gut oder böse?

  1. Sara says:

    Hallo Martin,

    der Link zum Kontra-Artikel funktioniert leider nicht richtig. :-)

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